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Glossar


Ableitstrom
Strom eines Betriebsgeräts oder einer Leuchte, der über den Potenzialausgleichsleiter (Erdleiter) abgeführt wird

AG DALI

Internationale Arbeitsgruppe unter dem Dach des ZVEI zur Unterstützung der digital adressierbaren Beleuchtungsschnittstelle, "Digital Addressable Lighting Interface"

Analoge Schnittstelle 1–10 V

Zweipolige Schnittstelle von dimmbaren Betriebsgeräten mit einer eingebauten Konstantstromquelle

Ballast-Lumen-Faktor (Lichtstromfaktor eines Vorschaltgeräts)

Verhältnis des Lichtstroms einer Lampe bei Betrieb am zu prüfenden Vorschaltgerät an dessen Bemessungsspannung zum Lichtstrom derselben Lampe bei Betrieb am geeigneten Referenzvorschaltgerät, das mit seiner Bemessungsspannung und Bemessungsfrequenz versorgt wird.

Beleuchtungsstärke Ev

Die Beleuchtungsstärke Ev ist die Flächen-Lichtstromdichte auf einer vom Lichtstrom Φ getroffenen, also beleuchteten Fläche, die horizontal, vertikal oder geneigt sein kann.
Ihre Einheit ist das Lux (lx=lm/qm), wobei der Lichtstrom in lm und die Fläche in qm eingesetzt wird. Die Beleuchtungsstärke Ev bildet die Grundlage der Beleuchtungsberechnung und Lichtplanung.

CE-Kennzeichnung

Europäische Vorschrift für alle Produkte, die in den Verkehr gebracht werden. Produkte müssen mit den für sie zutreffenden EG-Richtlinien übereinstimmen.

CELMA

Verband der Europäischen Komponenten- und Leuchtenhersteller (Committee of E.E.C. Luminaires Components Manufacturers Associations)

CENELEC

Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung (Comité Européen de Normalisation Electrotechnique)

CISPR

Internationale Spezialkommission für Rundfunkstörungen (Comité International Spécial des Perturbations Radioélectriques)

DALI

Digitale Schnittstelle zur Steuerung von dimmbaren elektronischen Betriebsgeräten (Digital Addressable Lighting Interface)

Δt

Anstieg der Wicklungstemperatur während des Betriebs eines Vorschaltgeräts (das Vorschaltgerät wird auf 75 mm hohen Holzklötzen bei 25 °C Umgebungstemperatur betrieben und gemessen)

Δtan

Temperaturzunahme im Kurzschlussbetrieb (z. B. defekter Starter, defekte Lampe)

DIAL

Das Deutsche Institut für Angewandte Lichttechnik

DKE

Deutsche Elektrotechnische Kommission im DIN und VDE

Durchschleifen der Netzspannung

Die Möglichkeit, an einer Anschlussklemme zwei Leitungen anzuschließen, so dass eine elektrische Verbindung zu einem anderen Gerät erfolgen kann

ELC
Die European Lamp Companies Federation ist die Vereinigung der westeuropäischen Lampenhersteller

EMF
Elektromagnetische Felder

EMV

Elektromagnetische Verträglichkeit

Energieklassifizierung EEI

Festlegung der CELMA zu Energieklassen von Vorschaltgeräten für Leuchtstofflampen (Energy Efficency Index)

ENEC-Agreement

Vereinbarung zwischen den Europäischen Prüfstellen zur Vergabe des Europäischen Prüfzeichens

ENEC-Zeichen

Kennzeichnung eines Geräts, das den Europäischen Normen entspricht und von einer Prüfstelle geprüft wurde, die dem ENECAgreement angehört (European Norms of Electrical Certification)

EG-Richtlinien

Vorschriften (Gesetze) der Europäischen Gemeinschaft, die in einer vorgeschriebenen Zeit in nationale Gesetze übertragen werden müssen

Farbwiedergabeindex Ra

Index zur Angabe der Übereinstimmung einer gesehenen Körperfarbe (8 genormte Testfarben) zum jeweiligen Bezugslichtquelle. Ra = 100 kennzeichnet eine Lichtquelle, die alle Farben optimal wiedergibt. Niedrigere Ra-Werte kennzeichnen Lichtquellen mit weniger guten Farbwiedergabeeigenschaften.

Fehlerstrom
Strom, der durch einen Fehler in der Isolation eines Geräts über Kriech- oder Luftstrecke entsteht

Fehlerstrom-Schutzschalter
Wertet die Höhe des Fehlerstroms aus und schaltet beim Überschreiten eines vorgegebenen Grenzwerts den Stromkreis ab

FELV

Funktionskleinspannung ohne sichere Trennung (Functional extra-low voltage)

FGL

Fördergemeinschaft Gutes Licht (ZVEI)

FPU-Kondensatoren

Flamm- und platzsichere Kondensatoren mit Unterbrechungsmechanismus

Funktionsschutzleiter
Zum Einhalten der EMV-Anforderungen oder der Starthilfe für Lampen kann der Anschluss eines "Funktionsschutzleiters" erforderlich sein. Die Betriebsgeräte sind entsprechend gekennzeichnet.

Halogen-Kreisprozess
Das Halogen verbindet sich im äußeren, kühleren Bereich des Lampenkolbens mit dem von der Wendel abgedampften Wolfram zu einem Wolfram-Halogen-Molekül, das dann an der heißen Wendel wieder zerfällt und am Glühfaden das Wolfram absetzt.

IDC-Klemme (ALF-Klemme)
Anschlussklemme mit Schneid-Klemmtechnik (Insulation Displacement Connection) für die automatische Leuchtenfabrikation (ALF)

IEC
Internationale Elektrotechnische Kommission (International Electrotechnical Commission)
Impedanz Scheinwiderstand eines von Wechselstrom durchflossenen Leiters

IMQ
Italienisches Institut für Qualitäts-Kennzeichnung, zugleich Normenkonformitätszeichen (Istituto Italiano del Marchio di Qualità)

Induktive Schaltung
Betrieb einer Leuchtstofflampe mit einem Vorschaltgerät ohne Kondensator

Induktivität
Die Induktivität stellt die Verbindung zwischen dem Strom und dem von ihm verursachten magnetischen Fluss in einer Leiteranordnung unter Berücksichtigung aller Bauform- und Materialeinflüsse her

IP-Nummernsystem
Nummernsystem zur Kennzeichnung des Schutzgrads eines Betriebsgeräts oder einer Leuchte gegen das Eindringen von Feuchtigkeit oder Fremdkörpern (dabei steht die erste Ziffer für Fremdkörper und die zweite Ziffer für Feuchtigkeit)

IPP-Technologie
Erzeugung der Zündspannung von Hochdrucklampen in der speziellen Intelligenten-Puls-Pause-Technologie

Kapazitive Schaltung – Reihenkompensation
Schaltung eines induktiven Vorschaltgeräts mit einem Kondensator in Reihe

Kompensierte Schaltung – Parallelkompensation

Schaltung eines induktiven Vorschaltgeräts mit einem Kondensator zwischen Phase und Nullleiter

Kompensations-Kondensatoren

Durch den Einsatz von Kompensations-Kondensatoren kann der Leistungsfaktor auf 0,9–0,98 verbessert werden

Konformitätserklärung

Dokumentation für ein Betriebsgerät oder eine Leuchte zur Einhaltung der europäischen Richtlinien. Die Dokumentation ist für die nationalen Aufsichtsbehörden (wie Reg TP oder Gewerbeaufsichtsämter) bestimmt.

Konverter

Elektronischer Transformator (elektronische Umformung der Netzspannung in eine Kleinspannung) zur Erzeugung von Betriebsspannungen für Niedervolt-Halogen-Glühlampen

Kriech- und Luftstrecken
Durch Vorschriften festgelegte Mindestabstände zwischen aktiven Teilen verschiedener Polarität oder zwischen aktiven Teilen und denberührbaren Gehäuseoberflächen (Luftstrecke: kürzester Abstand durch die Luft, Kriechstrecke: kürzester Abstand über die Oberfläche)

Kurzschlussfest
Bei kurzschlussfesten Betriebsgeräten treten keine Sicherheitsrisiken auf, wenn am Ausgang der Betriebsgeräte ein Kurzschluss eintreten sollte. Dabei wird zwischen bedingt und unbedingt kurzschlussfesten Betriebsgeräten unterschieden. Bei bedingt kurzschlussfesten Betriebsgeräten muss ein zusätzlicher Mechanismus eingefügt werden.

Lampenbezeichnungssystem ILCOS

Internationales Kennzeichnungssystem für Lampen (International Lamp Coding System), erstellt von der IEC

Lampenbezeichnungssystem LBS

Kennzeichnungssystem für Lampen, erstellt für den Europäischen Raum

Leistungsfaktor

Verhältnis von aufgenommener Wirkleistung zu aufgenommener Scheinleistung (Gesamtleistung). Lambda (λ) gibt den Leistungsfaktor für nicht sinusförmige Ströme und Spannungen an. Im Gegensatz dazu steht cos φ für sinusförmige Größen.

Leuchtdichte L
Die Leuchtdichte ist die Flächen-Lichtstärkedichte einer selbstleuchtenden oder fremdes Licht reflektierenden Fläche, die unter einem bestimmten Emissionswinkel die Lichtstärke I abstrahlt. Die Einheit der Leuchtdichte L ist cd/qm. Die Leuchtdichte L ist das lichttechnische Maß, das dem subjektiven Empfinden der Helligkeit einer Lichtquelle oder eines Gegenstands entspricht, während Lichtstrom Φ, Lichtstärke I und Beleuchtungsstärke E nicht sichtbar sind, also in unserem Auge keinen unmittelbaren Helligkeitseindruck hervorrufen. Das Licht wird erst dann sichtbar, wenn es auf einen Körper trifft, von dem es reflektiert oder streuend durchgelassen wird. Gegenstände verschiedener Helligkeiten erscheinen also bei gleicher Beleuchtungsstärke nur deshalb heller oder dunkler, weil sie das Licht verschieden stark reflektieren.

Lichtausbeute/Effizienz

Verhältnis von Lichtstrom zur Leistungsaufnahme (lm/W)

Lichtfarbe

Wahrgenommene Farbe des abgestrahlten Lichts einer Lampe

Lichtstärke I (Intensität)

Zur Charakterisierung einer Lichtquelle ist die Lichtstärke I in (cd) maßgebend. Sie ist definiert als Quotient aus dem emittierten Lichtstrom Φ und dem durchstrahlten Raumwinkel Ω. Die Lichtstärke ist also der gerichtete Lichtstrom Φ innerhalb des durchstrahlten Raums Ω. Heutige LEDs erreichen Lichtstärkewerte bis zu I = 10 cd und mehr. Die Intensität ist abhängig vom Abstrahlwinkel, das heißt, dass ein LED-Chip in einem 30°-Reflektor eine höhere Lichtstärke hat, als derselbe LED-Chip, eingebaut in einen 60°-Reflektor. Der Grund ist, dass der gleiche Lichtstrom Φ bei dem 60°-Reflektor eine größere Fläche beleuchten muss.

Lichtstärkeverteilungskurve

Ist die Darstellung der räumlichen Verteilung der Lichtstärke von Lichtquellen.

Lichtstrom Φ
Der Lichtstrom Φ ist die abgestrahlte Lichtleistung in Lumen (lm) einer Lichtquelle, ein Maß für die Anzahl der ausgesandten Lichtteilchen (Photonen) in alle Richtungen des Raums. Der Lichtstrom ist die durch das menschliche Auge photometrisch bewertete Strahlungsleistung.

LiTG

Deutsche Lichttechnische Gesellschaft

μF

Maßeinheit für die Kapazität eines Kondensators (Microfarad)

Mittlere Lebensdauer

Angabe der Lebensdauer von elektronischen Betriebsgeräten mit einer Ausfallrate pro Zeiteinheit

MKP-Kondensatoren

Metall-Kunststoff-Folien-Kondensatoren

Mutter-Tochter-Schaltung

Betrieb von mehreren Lampen in unterschiedlichen Leuchten an einem Vorschaltgerät

Netzstromoberschwingungen

Verzerrungen des Netzstroms durch höher frequente Ströme

Normen
VS-Produkte entsprechen den Vorschriften folgender europäischer Normen:
Elektronische Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen:
EN 61347-1, EN 61347-2-3, EN 60929, EN 55015, EN 61547, EN 61000-3-2, IEC 62493
Elektronische Vorschaltgeräte für Hochdrucklampen:
EN 61347-1, EN 61347-2-12, EN 55015, EN 61547, EN 61000-3-2, IEC 62493
Elektronische Konverter:
EN 61347-1, EN 61347-2-2, EN 61047, EN 55015, EN 61547, EN 61000-3-2, IEC 62493
Elektromagnetische Vorschaltgeräte:
EN 61347-1, EN 61347-2-8, EN 61347-2-9, EN 60921, EN 60923, EN 50294, EN 55015, EN 61547, EN 61000-3-2, IEC 62493
Elektromagnetische Transformatoren:
EN 61558-1, EN 61558-2-6, EN 55015, EN 61547, EN 61000-3-2, IEC 62493
Zündgeräte:
EN 61347-1, EN 61347-2, EN 60927, EN 55015, EN 61547, EN 61000-3-2
Kondensatoren:
EN 61048, EN 61049
Fassungen:
EN 60238, EN 60400, EN 60838-1, EN 61184, EN 60399
Digitale Steuereingänge von Betriebsgeräten:
IEC 62386
LED: IEC 62031, IEC 61347-1, IEC 61347-2-13, IEC 62384, IEC 61231, IEC TR 61341, IEC 60838-2-2, IEC 62471(-1), IEC 62471-2
EMV/EMF:
EN 55015, EN 61547, EN 61000-3-2, IEC 62493

Parallel kompensierte Schaltung
Schaltung eines induktiven Vorschaltgeräts mit einem Kondensator zwischen Phase und Nullleiter (parallel zum Lampenstromkreis)

PELV

Funktionskleinspannung mit sicherer Trennung (Protective extra-low voltage)

Phasenabschnitt-Steuerung

Den positiven und negativen Sinusschwingungen der Netzspannung werden rückwärts betrachtet vom Nulldurchgang der Spannung, entsprechend der eingestellten Winkel, Spannungsbereiche unterdrückt

Phasenanschnitt-Steuerung

Den positiven und negativen Sinusschwingungen der Netzspannung werden beginnend von dem Nulldurchgang der Spannung, entsprechend der eingestellten Winkel, Spannungsbereiche unterdrückt

Polyesterharztränkung

Hochwertige Imprägnierung durch Polyesterharz im Vakuumverfahren

PUSH

Zweipolige Schnittstelle von elektronischen Vorschaltgeräten von VS zur Steuerung der Helligkeit der angeschlossenen Lampen über Drucktaster (Taste drücken = push)

Pulserzündung
Erzeugung der Zündspannung für Hochdrucklampen mit Hilfe der Vorschaltgeräte (Isolierung der Vorschaltgeräte muss den Anforderungen der Zündspannung entsprechen)

Querentladung

Entladung im Bereich der Lampenelektrode während der Vorheizung

Quetschungstemperatur

Sie wird an einem definierten Punkt des Lampensockels gemessen. Hierfür sind zulässige Maximalwerte international festgelegt.

Raumwinkel Ω
Als Raumwinkel Ω bezeichnet man den Teil eines Raums, der von den austretenden Strahlen einer Lichtquelle durchflutet wird.
Die Maßeinheit ist der Steradiant. 1 sr sind 65,5°, das ist ein Kegel mit der Spitze in der Strahlungsquelle und einem Öffnungswinkel von 65,5°. Der volle Raumwinkel erhält den Wert 4πsr = 12,56 sr. Die Einheit von Ω ist [sr = 1].

Referenzlampe
Referenzlampen liefern mit Referenzvorschaltgeräten elektrische Kenndaten, die sehr nahe bei den Nenndaten liegen, die durch die Lampennormen angegeben sind.

Referenzvorschaltgerät

Spezielles Vorschaltgerät, entweder induktiv für Lampen, die bei Netzfrequenz betrieben werden, oder ohmsch für Lampen, die bei Hochfrequenz betrieben werden. Referenzvorschaltgeräte sind vorgesehen, vergleichbare Werte für die Vorschaltgeräteprüfung, die Auswahl von Referenzlampen und die Prüfung von Lampen aus der Serienfertigung unter genormten Bedingungen zu liefern.

SELV

Sicherheitskleinspannung (Safety extra-low voltage)

Sicherheitstransformator

Trenntransformator zur Versorgung von Stromkreisen mit Schutzkleinspannung

Störaussendung

Störsignale von Betriebsgeräten, die über die Netzspannung oder über die Luft ausgesendet werden

Störfestigkeit

Eigenschaft eines Betriebsgeräts trotz der Störaussendung anderer Betriebsgeräte, uneingeschränkt zu funktionieren

Stroboskopeffekt

Bewegungstäuschung, die darin besteht, dass bewegte Gegenstände ruhend oder in einem anderen als dem tatsächlichen Bewegungszustand erscheinen, wenn sie durch periodisch verändertes Licht beleuchtet werden

Systemleistung
Gesamte Leistungsaufnahme von Lampe und Betriebsgerät (in Watt)

ta

Umgebungstemperatur
Tandemschaltung
Hintereinanderschaltung zweier Leuchtstofflampen mit einem Vorschaltgerät

tc

Maximal zulässige Betriebstemperatur des Gehäuses an dem gekennzeichneten Messpunkt

Temperaturangaben

Die Temperaturangaben auf VS-Vorschaltgeräten sind immer Maximalwerte; Grundlage sind die höchsten auf dem Typenschild angegebenen Spannungswerte

Temperaturschalter

Schutz vor Überhitzung durch anomale Lampenzustände (Gleichrichtereffekt, Kurzschluss oder Überlastung), nach Abkühlung automatischer Wiederanlauf

Teillastbereich
Variabler Leistungsbereich neben der maximalen Nennlast

Thermische Klassen

Einteilung von Transformatoren nach der Temperaturbelastbarkeit der verwendeten Isolationsmaterialien

T-Kennzeichnung

Nennwert der maximal zulässigen Gebrauchstemperatur einer Fassung (z. B. T130)

Transiente Netzüberspannungen

Spannungsspitzen, die kurzzeitig auftreten und der Netzspannung überlagert sind

tw
Maximal zulässige Wicklungstemperatur

Typ-A-, Typ-B-Kondensator

In der Sicherheitsnorm für Kondensatoren wird zwischen Anforderungen von Kondensatoren unterschieden. Typ-A-Kondensatoren stehen für Kunststoffbecher-Kondensatoren. Typ-B-Kondensatoren stehen für Aluminiumbecher-Kondensatoren.

Überlagerungszündung

Erzeugung der Zündspannung für Hochdrucklampen im Zündgerät unabhängig vom Vorschaltgerät (überlagert zur Netzspannung)

Unabhängiger Lampenbetrieb

Möglichkeit bei mehrlampigen Betriebsgeräten eine Lampe zu betreiben, nachdem die anderen Lampen ausgefallen sind

Unabhängiges Betriebsgerät

Betriebsgerät, das nicht in ein Gehäuse eingebaut werden muss. Die Sicherheitsvorschriften werden direkt vom Betriebsgerät erfüllt.

UL, UL-Zeichen

Prüflaboratorien der Versicherungen in den USA (Underwriters' Laboratories Inc.), Konformitätszeichen in den USA für Sicherheit

VDE-Zeichen

Sicherheitszeichen auf der Grundlage der Deutschen Gerätenormen für die Sicherheit, geprüft vom VDE-PZI (Verband Deutscher Elektrotechniker – Prüf- und Zertifizierungsinstitut)

Vorschaltgerät

Gerät, das zwischen die Spannungsversorgung und einer oder mehreren Entladungslampen geschaltet ist und dazu dient, die Lampen zu zünden und den Lampenstrom im Betrieb zu begrenzen.

Wicklungstemperatur

Temperatur der Kupferwicklung in einem magnetischen Vorschaltgerät. Gemessen wird die Veränderung der Wicklungstemperatur über die Veränderung des Widerstands der Kupferwicklung.

Wirkungsgrad

Verhältnis von abgegebener zu aufgenommener Leistung

ZVEI

Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.